• Die wilden Lieder des jungen Marx

  • Das neunte Album der Grenzgänger basiert auf den vielen hundert Gedichten und Liedtexten, die Karl Marx als 18-jähriger Student in Bonn verfasste. Das überwiegend live eingespielte Album enthält Lieder an seine spätere Frau Jenny, an den Vater und frühe Gesellschaftskritik. Ein ungewöhnlicher Blick auf den immer wieder aktuellen Kritiker des Kapitalismus, dessen gemeinsam mit seinen Freund Friedrich Engels verfasstes "Kommunistisches Manifest" zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Durch die musikalische Umsetzung werden der Zorn, die Zärtlichkeit, die unbändige Leidenschaft des jungen Karl Marx und seiner Generation spürbar, die die Revolution von 1848 in vielen Ländern Europas begann. Eines der zentralen Lieder lautet entsprechend im Refrain: "Darum lasst uns alles wagen, niemals rasten. niemals ruhn ..... nur nicht dumpf dahin gegangen, ängstlich in dem niedern Joch , denn das Sehnen und Verlangen und die Tat, die bleibt uns doch!" Premiere im Rahmen der 200-Jahre-Marx-Feiern der Stadt Trier am 5. und 6. Mai. Die Titel: Jenny Jenny Jenny -- In seinem Sessel´das Publikum - Spielmann -- Lied der Gnomen -- Die Zerrissene -- Vorwurf  -- Empfindungen -- Männerl und Trommerl -- Das Gift -- Wunsch -- 15 Pfennige -- Weltgericht -- Pustekuchen -- Mit uns zieht die neue Zeit


  • Lieder eines Lebendigen (Georg Herwegh)

  • Die Grenzgänger spielen die Lieder von Georg Herwegh, einem der populärsten deutschsprachigen Dichter des 19. Jahrhunderts, mutigem Streiter für Demokratie und vorausschauendem Euopäer. Dem Zeitgenossen von Heinrich Heine und Karl Marx gelang im Alter von 24 Jahren mit den „Gedichten eines Lebendigen“ einer der grössten literarischen Erfolge im Deutschland des 19. Jahrhunderts. In der 1848er Revolution kämpfte er gemeinsam mit seiner Frau Emma in der von ihnen aufgestellten Deutschen Demokratischen Legion. Manche seiner Lieder wirken bis heute. Bis heute gibt es keine umfassendere musikalische Würdigung seiner Lieder, von denen viele aber auch heute noch von großer Aktualität sind. Pressestimmen:

    • CD der Woche auf Bayern 5 (Bayrischer Rundfunk)
    • Top Ten Liederbestenliste
    • Nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik


  • Brot & Rosen

  • Das siebte Album: Mit Liedern von der Liebe und ihren Bedingungen im Alltag. Preis der deutschen Schallplattenkritik! Top Ten Liederbestenliste. Mit Cynthia Nickschas als Gast, Claudius Tölke. Bass, Friedemann Bartels. Schlagzeug.


  • Und weil der Mensch ein Mensch ist

  • Die Grenzgänger feiern den Mut und die Zivilcourage der vielen tausend Menschen, die sich gegen eine unmenschliche Diktatur wehrten. Sie singen und spielen Lieder und Texte aus den Lagern und Gefängnissen des NS-Staates und dem Widerstand gegen das Hitler-Regime. Angefangen bei den "Moorsoldaten" und dem "Buchenwaldlied" bis zu "Wir zahlen keine Miete mehr" führen die Lieder mitten hinein in die Gedanken und Gefühle der Gefangenen, feiern ihren Mut, ihren Überlebenswillen, ihre Menschlichkeit: "...sind wir doch, die hier bleichen, der Heimat stärkste Wacht"! (O Bittere Zeit) Pressestimmen: Traumhafte Arrangements, musikalisch allererste Sahne: Mir fällt niemand ein, der diese wichtige Thematik zur Zeit besser bringen könnte. (WDR 4)  -- Beeindruckend! (WAZ) Das Album war nominiert für den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik


  • Maikäfer Flieg - Verschollene Lieder aus dem Ersten Weltkrieg

  • Fast 3000 Lieder aus dem Deutschen Volksliedarchiv in Freiburg wurden zusammen mit mehr als 50 Freiwilligen Helfern ausgewertet und die wichtigsten davon mit allen musikalischen Wassern der letzten hundert Jahre gewaschen und sorgfältig entstaubt. 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs erklang bei der Premiere auf dem Festival Musik und Politik in Berlin erstmals die Original-Version von Lili Marleen, die Hans Leip 1915 selbst auf einem Zettel skizziert hatte. Soldaten dichteten auf einen 1913 komponierten Operettenschlager von Jean Gilbert, dessen Melodie dem späteren Welthit "In the mood" erstaunlich nahe kommt. ein Lied gegen den Krieg, selbst Ralph Siegel bediente sich bei einem Anti-Kriegs-Lied und dichtete darauf sein sentimentales „Du kannst nicht immer 17 sein!“. Dazu kommen viele anonym gebliebene Menschen mit ihren Liedern und ihrem Witz zu Wort, die sich einen Reim auf eine Welt machten, die in Flammen aufging. Konzerte beim 50. Waldeck-Festival, Open-Ohr Festival Mainz, Rudolstadt-Festival, Nürnberger Bardentreffen, Live Mitschnitt WDR im Juni in Bad Honnef, etc... Preis der Deutschen Schallplattenkritik


  • Dunkel wars der Mond schien helle

  • Es war einmal eine Zeit ohne Fernsehen, Gameboy und Playstation: Da  hatte die Oma im hohlen Zahn ein Radio, hüpften totgeschossene Hasen fröhlich auf und davon, wanderten Gänse nach Amerika aus, stapelten sich Vogel und Ei an Zweig und Ast zu kniffligen Zungenbrechern und die vertracktesten Rhythmen waren kinderleicht. Lang vergessene deutsche Kinderlieder von anno dazumal, aus Kellern und von Dachböden geholt, mit viel Liebe zum Detail entstaubt und mitreißend gespielt auf Cello, Banjo, Geige, Gitarre, Mandoline und Akkordeon. Arrangiert und inszeniert für ein heutiges Kinderpublikum und ihre Mamas, Papas, Omas und Opas. Das Album mit 40-seitigen Booklet und 21 Liedern war nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik.


  • Keine Bange Leschinsky

  • Im Anschluß an den „Kapp-Putsch“, bei dem im März 1920 Freikorpssoldaten mit dem Hakenkreuz am Stahlhelm eine Militärdiktatur in Deutschland errichten wollten, kam es in Deutschland zu der größten Aufstandsbewegung seit den Bauernkriegen des 16. Jahrhunderts. Christen, Sozialdemokraten, Anarchisten und Kommunisten haben gestreikt, als auf sie geschossen wurde, griffen sie zu den Waffen. Allein im Ruhrgebiet kämpften weit mehr als 50.000 Menschen für die Demokratie – unter Einsatz ihres Lebens. Gemeinsam mit dem Duisburger Volksänger und Liedersammler Frank Baier, der in den siebziger Jahren noch Überlebende von damals getroffen hatte und dabei Lieder und Texte vor dem Vergessen rettete, erinnern die Bremer Grenzgänger an die „Märzrevolution 1920“. Die Niederschlagung des Aufstands und die damit einhergehende Ermordung von über 1000 Arbeitern war lange vor 1933 der Anfang vom Ende der Weimarer Republik.

    • Preis der Deutschen Schallplattenkritik
    • CD des Monats Liederbestenliste
    • Platz „1“ der Liederbestenliste


  • Die garstigen Gesänge des Hoffmann von Fallersleben

  • Hoffmann von Fallersleben war wohl der populärste Sänger der Revolution von 1848. Obwohl seine Lieder lange Zeit in aller Munde waren, ist er heute (bis auf seine Kinderlieder) nahezu vergessen. Doch seine Zivilcourage, seine frechen Verse auf Obrigkeit, Polizei und kleingeistige Landsleute wirken auch heute noch unglaublich aktuell. Von "Deutschland, Deutschland über alles" bis zu "Ein Männlein steht im Walde" zelebrieren die Grenzgänger eine grandiose und höchst unterhaltsame Auseinandersetzung mit "dem deutschen Wesen, an dem dereinst die Welt genesen" sollte – das Album zur Deutschen Wiedervereinigung schlechthin! • Preis der Deutschen Schallplattenkritik • Tournee für die Bundeszentrale für Politische Bildung • Europäisches Rundfunkfestival Norwegen für das Deutschlandradio Berlin • CD des Monats SWR - Liederbestenliste • CD des Monats im Folker!


  • Die Schiffe nach Amerika

  • Beginnend bei den mehr als sechs Millionen deutschen Amerika – Auswanderern und endend im wiedervereinigten Deutschland, nehmen die Grenzgänger ihr Publikum mit auf eine gleichermaßen unterhaltsame wie hintergründige Zeitreise durch die deutsche Geschichte. Da wird der eigene Urgroßvater zum „Wirtschaftsflüchtling“ und durch Vermischung der Kulturen entstehen Tango, Jazz, Blues und viele andere Musikstile. Die CD war im Programm der "Büchergilde Gutenberg" und verkaufte sich überaus erfolgreich bis in die USA.

    • Preis der deutschen Schallplattenkritik
    • Platz 1 Liederbestenliste
    • CD des Monats Liederbestenliste


  • Bettlerbankett

  • Lieder vom Leben auf der Straße. Das Album ist noch nicht erschienen.


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