Die Grenzgänger & Frank Baier: Keine Bange Leschinsky

15,90 

Preis der deutschen Schallplattenkritik
Platz 1 Liederbestenliste
CD des Monats Liederbestenliste

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Beschreibung

Die Neuauflage der vergriffenen CD „1920 – Lieder der Märzrevolution“ , zuerst erschienen im März 2006 und ausgezeichnet mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Ende 2014 mit neuem Titel und 40-seitigem Booklet neu aufgelegt: „Keine Bange Leschinsky“ – „Den Frauen und Männern, die im Frühjahr 1920 die junge Republik verteidigten“

Der Militärputsch vom 13. März 1920 war eine lebensgefährliche Bedrohung für die junge Weimarer Republik. Der politische Kopf der Putschisten, der rechtsradikale Politiker Woifgang Kapp, hatte ein Programm, das auf eine Kanzlerdiktatur, die Entmachtung der Parteien und den Einbau aller Verbände einschließlich der Gewerkschaften in einen autoritären Korporativstaat hinauslief. Wenn sie gesiegt hätten, wäre ein politisches System nach Art von Franco-Spanien die Folge gewesen. Der Generalstreik, der mit ungeheurer Wucht gegen den Militärputsch einsetzte, war der einzige politische Generalstreik in der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, der diesen Namen verdient. Er ist ein Markstein in der demokratischen Tradition Deutschlands. (Erhard Lucas)

Pressestimmen:

Dass die Grenzgänger und Frank Baier seit Jahren auf der Liederbestenliste, der Hitparade der Liedermacher zu finden sind, ist kein Wunder. Wer so ernste, schwere Themen, so gekonnt und eindringlich interpretiert, gehört zu den großen Ausnahmen im Musikgeschäft. Es wäre nicht schlecht für unser PISA geschütteltes Schulsystem würde „1920“ den oft drögen Geschichtsunterricht wenigsten etwas erhellen können. (Deutschland Radio)

Zweimal haben die Avantgarde-Folker „Die Grenzgänger“ schon den Deutschen Schallplattenpreis eingefahren, für Auswanderer-Lieder und für eine Hoffmann-von-Fallersleben-CD. Für „1920“ wäre er dreifach verdient. Denn das alles ist ohne jede Oberlehrer-Manier gesungen und hat einen Hauch von gutem altem Schulfunk, gesungen, versteht sich. Das 68 Seiten pralle Booklet zu diesem Album weiß jedenfalls mehr zu erzählen als die allermeisten Schulbücher! (Neue Ruhr Zeitung)

Die dritte CD der Grenzgänger ist wieder ein toller Renner. Die neue CD hat ein sehr ausgefallenes Thema, ein Thema, das in Deutschland heute sonst niemand wagt. Aber gerade darum: Wieder eine Empfehlung für den Bestenpreis. Eine so authentisch aufgearbeitete, mit einem 68seitigen großartigen Beibuch und musikalisch gibt es sonst hier fast nicht, nur bei den Grenzgängern. (Folk-Magazin)

Am allermeisten fährt allerdings doch unter die Haut, wenn der alte Zeitzeuge loslegt, die immer noch kräftige Staublungenstimme erhebt („Das war das!“) und singend von damals gefallenen Rotgardisten erzählt. …Wäre das so aufsässig weitergegangen damals, und nicht bloß ein paar Tage lang, bis zum wieder friedlichen Ostern Anfang April, dann hätte das mit dem Hitler und den Nazis wahrscheinlich nicht geklappt. (Teleschau-Mediendienst – Genre: Besonderes, Bewertung: Ausgezeichnet)

Das ist ein pures intellektuelles und ästhetisches Vergnügen, lehrreich und unterhaltsam zugleich. Da gibt es satirische und sentimentale Töne, Rap und Kampflieder, Schnulzen und Spottverse, Anklagen und stolze Bilanzen, Bonzenschelte und Klassenbewusstsein (ein Wort, das aus der Mode gekommen ist wie die Sache selbst – sehr zur Genugtuung derer, die genau wissen, woher sie ihre Privilegien beziehen). 68 Seiten ist das Beiheft dick. Es enthält die Liedtexte und weitere nützliche Informationen. Diese CD gehört in jede Schulbibliothek! (Titel-Magazin)

Die Bremer Band Grenzgänger, Preisträger der deutschen Schallplattenkritik, haben sich nun dieses Themas wieder angenommen und zusammen mit dem Ruhrgebietsoriginal Frank Baier eine CD produziert, die nicht nur durch viel Liebe und Sorgfalt besticht (das sehr schöne und informative Booklet hat 68 Seiten), sondern auch durch eine musikalische Vielfältigkeit, die man im Bereich des eher altbackenen Arbeiterliedgutes selten antrifft. Überaus erfrischend sind gerade jene alten Lieder, die nun als Rap daherkommen und keine Spur von Kitsch oder bemühter Langeweile aufweisen. (Junge Welt)

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