Keine Bange Leschinsky

Kapp-Putsch und Generalstreik März 1920

Im Anschluß an den „Kapp-Putsch“, bei dem im März 1920 Freikorpssoldaten mit dem Hakenkreuz am Stahlhelm eine Militärdiktatur in Deutschland errichten wollten, kam es in Deutschland zu der größten Aufstandsbewegung seit den Bauernkriegen des 16. Jahrhunderts. Christen, Sozialdemokraten, Anarchisten und Kommunisten haben gestreikt, und als auf sie geschossen wurde, griffen sie zu den Waffen.

Gemeinsam mit dem Duisburger Volksänger und Liedersammler Frank Baier, der in den siebziger Jahren noch Überlebende von damals getroffen hatte und dabei Lieder und Texte vor dem Vergessen rettete, erinnern die Grenzgänger an die „Märzrevolution 1920“. Die Niederschlagung des Aufstands und die damit einhergehende Ermordung von über 1000 Arbeitern war lange vor 1933 der Anfang vom Ende der Weimarer Republik.

  • Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2006
  • CD des Monats SWR – Liederbestenliste
  • Platz 1 der Liederbestenliste

Pressestimmen:

    • Dass die Grenzgänger und Frank Baier seit Jahren auf der Liederbestenliste, der Hitparade der Liedermacher zu finden sind, ist kein Wunder. Wer so ernste, schwere Themen, so gekonnt und eindringlich interpretiert, gehört zu den großen Ausnahmen im Musikgeschäft. Es wäre nicht schlecht für unser PISA geschütteltes Schulsystem würde „1920“ den oft drögen Geschichtsunterricht wenigsten etwas erhellen können. (Uwe Golz, Deutschland Radio)
    • Mag es am Anfang noch ein paar Skeptiker im Publikum gegeben haben. Zum Schluss waren alle überwältigt und bedankten sich stehend mit minutenlangem Beifall.(Rheinische Post Duisburg)
    • Einer der berührendsten Momente des Abends war Baiers Rezitation eines Stückes aus der Feder von Johannes Leschinsky. Dieser war zum Zeitpunkt des Ruhrkrieges gerade 17 Jahre alt und verarbeitete seine Eindrücke der Revolution in Liedern und Texten, die er später an Baier überlieferte. Nach der mit minimaler Akkordeonbegleitung unterlegten und von Baiers leicht an Tom Waits erinnernde Reibeisenstimme intonierten Ballade über die Hinrichtung eines Rotgardisten durch ein fragwürdiges Militärgericht wagte niemand, zu applaudieren. (Die Norddeutsche)
    • Mit Anekdoten und humorvollen Bemerkungen, vor allem aber mit höchst abwechslungsreichen musikalischen Färbungen sorgen sie immer wieder für Überraschungseffekte. Riesenbeifall und Bravo-Rufe im Alten Rathaus. (WAZ Hattingen)
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